Baltasar Graciáns
Handorakel

Die Kunst der Weltklugheit

Das "Handorakel"

Das von Baltasar Gracian y Morales S.J. verfasste Werk "Handorakel und die Kunst der Weltklugheit" enthält in 300 Aphorismen die Quintessenz praktischer Lebensklugheit. Seit seinem ersten Erscheinen im Jahre 1647 fand es immer wieder Neuauflagen und wurde in viele Sprachen übersetzt. In Deutschland lag es lange Zeit nur in einer Übertragung nach der französischen Ausgabe vor. Erst durch Schopenhausers Übersetzung, die dieser 1832 erstellte und die 1862 erschien, fand es hierzulande den ihm gebührenden Ruhm. Auch diese Online-Ausgabe folgt Schopenhauers Übersetzung.

Über den Autoren

Gracian wurde um 1600 in Belmonte, einem Vorort von Calatayud in Aragonien geboren. 1619 schloss er sich den Jesuiten an. Nach einem Studium der Literatur und der Philosophie erhielt er 1627 die Priesterweihen und wurde als Lateinlehrer in Clatayud aufgenommen. Er arbeitete fortan als Lehrer für Philosophie, Literatur und Kasuistik, als Prediger und als Beichtvater. Unter dem Namen seines Bruders Lorenzo Gracian erschien 1637 sein erstes Werk "El Heroe", 1640 und 1642 folgten "El Politico - Don Fernando el Catolico" und "Arte de Ingenio". 1642 wurde er auch zum Vizerektor in Tarragona ernannt. 1646 erschien "El Discreto" und ein Jahr später, 1647, sein berühmtestes Werk "Oraculo manual y arte de prudencia". In den folgenden Jahren kam es insbesondere über die Veröffentlichung von "El Criticón" (1652 - 1657) zum Konflikt mit seinen Orden. Er erhielt Publikationsverbot und wurde Zeitweise unter Hausarrest gestellt. Erst im Jahre seines Todes, 1658, wurde er teilweise rehabilitiert.

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